Hamburg

Hamburg Hafen

„Typisch Hamburch“-Wetter ohne Folgen

#werbungunbeauftragt

Die Idee

Es war unsere erste Reise im Zug, mit Kind – nach Hamburg und wir hatten selbstverständlich  „Typisch Hamburch“-Wetter. Abwechslungsreich eben.

Schon lange war es Luans Wunsch mal mit dem ICE zu fahren. Natürlich wollten wir ihm diesen Wunsch nicht ausschlagen und so ging es für 4 Tage von Frankfurt aus nach Hamburg. Insgesamt verlief die Anreise sehr ruhig und weniger anstrengend als eine vergleichbare Fahrt im Auto. Wenn die Strecke schön, das Wetter gut und das Ziel attraktiv ist, kann man auch einem Dreijährigen zumuten, für etwa vier Stunden in einem Zug eingesperrt zu sein. In Wahrheit findet sich ja immer eine Möglichkeit zum Zeitvertreib, und wenn es nur das Beobachten der schnell vorbeiziehenden Landschaft ist. Die Tatsache, dass man in Hamburg mit einem Kind in Luan Alter viel unternehmen kann machte diese Städtereise im Rückblick zu einem vollen Erfolg!

Die Fahrt

Nichtsahnend reservierten wir einfach mal 3 Plätze. „Hauptsache wir müssen nicht stehen“ dachten wir. Das wir dann allerdings 3 Plätze in einem Ruheabteil reservierten, wurde uns erst beim Einsteigen bewusst. Ganz klarer Anfängerfehler. Obwohl unser Sohn wirklich super war, bekamen wir schon beim einsteigen in Frankfurt verärgerte Kommentare an den Kopf geworfen. Also unbedingt darauf achten, dass ihr im Handyabteil oder noch besser Familienabteil reserviert. Oder vielleicht passiert das nur uns?

Zum Glück konnten wir das noch ändern für die Rückfahrt. Außerdem kam unser Sohn auf die glorreiche Idee, 2 Tage vor Abfahrt keine Windel mehr tragen zu wollen, sondern jetzt nur noch wie ein Großer auf die Toilette gehen zu wollen. Schön und gut, aber da wir keine Reservierung auf die Toilette im ICE machen konnten, musste schnell eine Lösung her. Zum Glück gibt es Reisetöpfchen. So konnten wir im Notfall unser Töpfchen vor der Toilette aufschlagen, was auch wirklich super klappte.

Die Unterkunft

Angekommen in Hamburg haben wir erstmal das Hotel Alsterkrug bezogen. Etwas abseits, allerdings gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, nicht allzu teuer und es gibt kostenloses Eis. Am Abend ging es für uns zu den Landungsbrücken und natürlich ins Hard Rock Cafe, das unser Stammrestaurant hier in Hamburg werden sollte. 

Am nächsten Tag ging es ins Miniatur Wunderland. Wirklich sehr schön und beeindruckend, aber ich muss sagen, dass es für ein Kind im Alter von 3 Jahren die reinste Überforderung ist. Wir waren zwar nur 3 Stunden dort und es war wirklich sehr beeindruckend, aber ich würde es frühestens ab 6 Jahren empfehlen. Durch den nonstop Imput hatten wir die ganze Nacht Party im Hotelzimmer. Wir hätten fast an unsere alten Gewohnheiten anknüpfen können und die Bars der Stadt erkunden können. Aber auch nur fast.

Mittags ging es zu den Landungsbrücken und wir machten eine Hafenrundfahrt. Die kam natürlich so gut an, dass wir unsere Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg überwiegend für den Schiffsverkehr nutzten. Hin- und Her ging es… Mittags ging es ins Langnese Café, was ein echter Tipp ist. An der Elbe entlang spazieren bis zum Lagnese Café kam bei uns allen sehr gut an. Am 3. Tag rief die Elbphilamonie nach uns. Zum Glück gab es keine Wartezeiten und wir konnten schon nach wenigen Minuten mit dem Aufzug hochfahren. Wirklich sehr beeindruckend.

Unser Fazit

Die Zugfahrt haben wir insgesamt sehr gut bewältigt, daher setzen wir bei dieser Art der Anreise schon einmal einen grünen Haken. Ob das allerdings mit mehreren Kindern noch die gleiche Einschätzung wäre wage ich zu bezweifeln – wir hatten schließlich nur einen Mini-Lokführer im Einsatz. Die Stadt – wie sollte es auch anders sein – hat uns sehr gut gefallen im Hinblick auf kinderfreundliche Angebote. Was wir anscheinend noch nicht auf dem Plan hatten war, die vor Ort angebotenen Möglichkeiten im Vorfeld auf das jeweilige Alter des Kindes noch einmal zu hinterfragen. Miniaturwunderland ist sicherlich ein tolles Erlebnis für Erwachsene mit Kinderaugen, die Reizüberflutung sollte man wie schon erwähnt am ehesten mit Kindern ab 6 Jahren ausprobieren.

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