Geocaching+Reisen+Kinder

Eine perfekte Kombination

#werbungunbeauftragt

Über Reisen und Kinder haben wir ja bereits einige Beiträge geschrieben. Über die Schatzsuche mit Kindern gibt es auch genügend Erfahrungsberichte im Netz. In diesem Beitrag möchten wir Euch vorstellen, wie wir Geocaching mit unseren Kindern auf Reisen einsetzen.

Geocaching – eine Einführung

Eine ausführliche Beschreibung – inklusive der Geschichte des Geocaching – findet Ihr selbstverständlich auf Wikipedia. Geocaching, die moderne Version der Schnitzeljagd, hat sich über die ganze Welt verbreitet. Mittlerweile gibt es über drei Millionen Verstecke weltweit – die meisten davon in den Vereinigten Staaten und in Deutschland. In der einfachsten Variante spielt man das Spiel mit einer Geocaching-App auf dem Smartphone. Voraussetzung ist natürlich, dass man vorhat im Reiseland auch eine mobile Internetverbindung zu nutzen. Die Koordinaten lassen sich auch auf einem GPS-Gerät speichern, das dann zum Auffinden des gesuchten Ortes keine Internetverbindung benötigt. Wenn ihr mit Kindern geocachen wollt, dann macht es Sinn, im Vorfeld zumindest die einzelnen Arten von Geocaches zu kennen und in der Heimat zu üben. Ebenso wichtig ist es, sich einen Überblick über die verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu verschaffen. Nichts ist ärgerlicher als ein neues Hobby, das gleich am Anfang zu Frust führt…

Noch etwas zum Grundprinzip:

Beim Geocaching verstecken sogenannte ‚Geocacher‘ Behälter (am besten wasserdicht und mit einer Möglichkeit für den Finder den Fund zu dokumentieren) und veröffentlichen dann die GPS-Koordinaten des Verstecks auf einer Online-Plattform, damit andere Menschen diese Verstecke suchen und finden können. Der eine versteckt etwas, der andere setzt sich zum Ziel dieses mehr oder weniger schwer zu findende Versteck aufzuspüren – genauso lief es beim allerersten Versteck, das am 3. Mai 2000 ausgelobt wurde.

Das Gute dabei: Das Versteck kann – vorausgesetzt niemand zerstört etwas – immer wieder genutzt werden, weil jeder Finder den Schatz – im Geocacher-Jargon „Cache“ genannt – nur anschaut, einen Eintrag im Logbuch vornimmt, eventuell den Inhalt der Schatzkiste austauscht oder ergänzt, und ihn dann wieder ins Versteck zurücklegt. Die Schatzkisten sind im Idealfall wasserdicht und wiederverschließbar.

Geocaching.com als Basis für Geocaching in Deutschland, in Europa oder auf Fernreisen

Über drei Millionen Orte auf der Erde wurden mit ihren Koordinaten erfasst und zeigen dem Besucher – im Idealfall – eine besondere Stelle. Dies hat uns bereits in der Zeit bevor wir Eltern wurden die schönsten Erlebnisse beschert. Wir sahen Aussichtspunkte in Colorado, USA, die wir sonst nie alleine gefunden hätten. Wir sahen in Prag Stadtviertel, in die sich selten Touristen verlaufen – alles Dank Geocaching. Beide Verstecke waren sogenannte „Traditional“ Caches, auch Tradis genannt, bei denen an den angegebenen Koordinaten ein Behälter mit Logbuch vorzufinden ist. Daneben werden für Reisende Geocacher am ehesten noch „Virtual Caches“ und „Event Caches“ von Interesse sein. Virtual Cache bedeutet, dass an den angegebenen Koordinaten kein Behälter zu finden ist sondern vielmehr an der entsprechenden Stelle ein Beweisfoto aufgenommen wird. „Event Cache“ geben auch Aktivitätspunkte und zwar dann, wenn man zur angegebenen Zeit am angegebenen Ort ist und dort andere Geocacher trifft. Die erzählen Euch dann sicherlich alles über die verbleibenden Cache-Arten, die wir hier nicht weiter thematisieren. Das würde zu weit führen.

Wenn Ihr Interesse daran habt, Euch – selbst als Anfänger – auf die Suche nach Geocaches an Eurem Reiseziel zu machen haben wir folgenden Vorschlag für Euch:

In Deutschland erhaltet Ihr eine der wenigen Geocaching-Zeitschriften. Diese ist auch als Einzelheft erhältlich. Wenn Ihr auf diesen Link klickt, findet Ihr eine Übersicht aller Urlaubsregionen in Deutschland und weltweit, die jemals vom Geocaching-Magazin mit einem Artikel (teilweise über mehrere Seiten mit vielen Tipps und Impressionen zur Urlaubsregion).

Dies ist ausnahmsweise kein Affiliate-Link aber dennoch habt Ihr auf der verlinkten Seite die Möglichkeit direkt das entsprechende Heft zu bestellen. Nach wenigen Tagen seid Ihr bereits über alle tollen und besuchenswerten Caches in Eurer Urlaubsregion informiert. Wenn Ihr diesen Blogbeitrag bis hierhin gelesen habt und es ein Mal ausprobiert, besteht Suchtgefahr für die Zukunft.

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