Kurztrip mit Kindern nach Berlin

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Berlin lohnt sich mit Kleinkindern immer !

Im Juli 2019 war es endlich soweit und wir konnten mit unserem 5jährigen und unserer 9Monate alten Maus in der Hauptstadt auf Erkundungstour gehen.

Wie sich das im Einzelnen gestaltete berichten wir im Folgenden:

Zunächst einmal unsere To-Do Liste für die ersten Tage:

  • Brandenburger Tor für ein Erinnerungsfoto zu viert besuchen
  • Besuch des Fernsehturms
  • Das Gebäude des Reichstags bei einem Fotostop bewundern
  • Teile der Berliner Mauer am Potsdamer Platz begutachten
  • In der Mall of Berlin einkaufen
  • Den Lego-Store besuchen und ein Mosaic erstellen
  • Im Sealife Abenteuer erleben
  • und: ganz viel Eis essen

Unsere Anreise

Die Anreise nach Berlin erfolgte mit dem Flugzeug. Eigentlich wollten wir ja mit dem ICE fahren, aber da die Flugpreise deutlich günstiger waren, beschlossen wir, mit der Lufthansa zu fliegen.

Wir waren von Sonntag bis Donnerstag in der Hauptstadt. Wir hätten wahrscheinlich noch ein paar Tage mehr dort verbringen können, was bei einer so aufregenden Stadt nicht verwunderlich ist…

Wo haben wir geschlafen ?

Wir haben uns ganz bewusst für das Radisson Blu entscheiden. Sehr zentral in Berlin Mitte, 2 km vom Brandenburger Tor, 700m zum Alexander Platz und in Laufdistanz zu den Hackeschen Höfen (Empfehlung !). Das absolute Highlight des Hotels ist aber zweifellos ein 25m hohes Aquarium mit über 1500 Fischen mitten im Atrium des Hotels. 1 Million Liter Wasser (das sollte besser nicht auslaufen…) und 16 Millionen Euro Baukosten sind beeindruckend. Der größte AquaDom weltweit. Das Hotel sollte es werden.

Allerdings waren wir nach ersten Recherchen doch etwas geschockt wie teuer es sein sollte. Wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt: mit 2 Kindern ist es auch nicht immer ganz einfach nur 1 Zimmer zu beziehen, obwohl uns das dicke ausreicht. Die Hotelpolicy schreibt bei vier Personen zwei Zimmer vor… Wer Geld sparen möchte, sollte sich definitiv nicht davor scheuen, vorher anzurufen. Telefonisch haben wir ein ziemlich gutes Angebot gemacht bekommen. Das Frühstücksbuffet war super und es hat uns an nichts gefehlt.

Ein wichtiger Hinweis noch an alle, die überlegen das Aquarium ebenfalls noch vor Ort zu besuchen: Die Rezeption teilte uns mit, dass das Aquarium ab September 2019 für eine längere Zeit (die Rede war von 12 Monaten) umgebaut wird und nach der Neugestaltung noch aufregender sein wird. Das Hotel hat einen Schwimmingpool und es gibt mehrere Spielplätze in der näheren Umgebung. Also wirklich sehr zu empfehlen für einen Städtetrip in Berlin.

Wie haben wir uns in der Stadt bewegt?

Vom Flughafen erreicht man das Hotel bequem mit dem TXL Bus in nur 35 Minuten und zum Bahnhof geht es auch super mit dem Bus 200 bis zum Potsdamer Platz und dann 1-2 Stationen mit der Regionalbahn. Dafür lohnt es sich, im Vorfeld die Konditionen der Berlin Card zu prüfen und mit den eigenen Ausflugsplänen abzugleichen. Für uns hat sich die 72 Stunden Karte gelohnt. Am letzten Tag haben wir noch eine „Einfache Fahrt“ hinzugebucht.

Sonntag

Nachdem unser Lufthansa Flug 1 Stunde Verspätung hatte, waren wir erst gegen 17:00 Uhr im Hotel. Dort angekommen wurden natürlich erstmal die Fische bewundert und wir spazierten noch ein bisschen umher in Berlin Mitte. Zu Abend gegessen haben wir an diesem Abend im „Quy Nguyên“ einem Veganen Restaurant ganz in der Nähe. Eigentlich hatten wir es ja auf das Hawaiianische Poké Bowl abgesehen, allerdings mangelte es dort an ausreichenden Sitzplätzen, sowie an einem Kinderstuhl. Im Quy Nguyên haben wir auf jeden Fall hervorragend gegessen und können es mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Danach sind wir zurück zum Hotel spaziert, haben uns noch ein Eis bei „Bandy Brooks“ gegönnt und sind in die Betten gefallen.

Montag

Am Montagmorgen ging es nach dem Frühstück erstmal ins DRIVE Volkswagen Group Forum. Hier sind wir am Vortag auf dem Weg mit dem Bus zum Hotel vorbeigekommen. Von aussen sah es auch eigentlich sehr vielversprechend aus. Es war auch vieles eigenes für Kinder ausgestellt und die Kinder konnten sich über die Leistungen von Elektroautos informieren. Allerdings fehlte es uns an Personal. Dem Junior hätte es sicher Spaß gemacht mehr zu erfahren, allerdings kamen wir uns eher wie in einem Museum vor und die ausgestellten iPads funktionierten nicht oder vegetierten vor sich hin. Also nichts wie weiter.

Am Bundestag vorbei ging es zum Brandenburger Tor für unseren Fotostop. Vor dem Brandenburger Tor wurden wir auf einen kleinen Bus aufmerksam der Joey und Luke Kelly gehörte. Die 2 starteten heute von Berlin aus in Richtung Peking und standen vor ihrem Bus, um Sachspenden entgegenzunehmen für ihre Challenge. Für mich wurde wahrscheinlich ein Kindheitstraum war, den 2 zu begegnen. Meine Kids waren zwar bereit ein Foto zu machen, hatten aber natürlich keine Ahnung wer die Herren waren. Egal 😉 Joey ist auf jeden Fall sehr sehr sympathisch. Nach unserem Erinnerungsfoto war einer der vielen Seifenblasenkünstler von Berlin das Highlight für unsere Kinder. Da hätten wir wohl die nächsten Tage bleiben können. Wir waren nicht unglücklich als er irgendwann einpackte und weiterzog.

Danach ging es weiter zum Potsdamer Platz und einem Stück Berliner Mauer. Hier verweilten wir einige Zeit, um dem Junior die Geschichte etwas näher zu bringen. Einen kurzen Abstecher machten wir noch zur Lego Giraffe, bevor wir weiterzogen in die Mall of Berlin zum Mittagessen. Der „Hauptstadtburger“ sollte es werden. Danach schlenderten wir noch ein wenig durch die Geschäfte, bevor es in den Nivea Store ging. Hier könnt ihr für 5€ eine personalisierte Nivea Creme herstellen lassen. Ein tolles Andenken wie ich finde. Vorbei am Fernsehturm, der am Mittwoch auf dem Program steht, ging es am nächsten Seifenblasenkünstler, zurück ins Hotel.

Nachmittags musste der Papa arbeiten und für uns ging es ins Sea Life. Mit der Berlin Welcome Card, kann man hier nochmal 30% auf den Eintritt sparen. Ansonsten finde ich den Eintritt schon recht teuer. Was recht schön gemacht ist, ist die kleine Schnitzeljagd, die Kinder an verschieden Stationen bewältigen können. Das absolute Highlight war aber die 8 Minütigen fahrt im Aqua Dome. Und das obwohl wir ihn aus dem Hotelzimmer bestaunen können. Abendessen waren wir heute im Hard Rock Cafe. Unserem Lieblingsrestaurant bei Städtetrips mit Kindern. Absolut Kinderfreundlich, tolle Speisekarte und keiner stört sich dran wenn die Kids mal wieder ein bisschen lauter sind. 😉

Dienstag

Am Dienstag ging es nach dem Frühstück in einen Doppeldecker Bus. Wir sind dem Wunsch des Junior nachgekommen und nahmen in der ersten Reihe, oben Platz und fuhren einfach eine Zeit lang kreuz und quer durch Berlin. Vorbei am Schloss Belvue, an der Siegessäule vorbei, am Zoologischen Garten, zum Kurfürstendamm. Heute Mittag stand unser Termin beim Lego Store an. Da es in Deutschland nur einen Mosaic Maker gibt, haben wir vorab einen Termin bei Bruno reserviert. Falls ihr vor habt, ein Mosaic zu erstellen, kann ich euch Bruno wirklich empfehlen. er hat sich mega viel Zeit genommen und wir haben 2 wirklich tolle Bilder erstellt bekommen. Der Flagship Store ist auch so -ohne Mosaic Maker – einen Besuch wert. Eine tolle Spielecke für Kinder, einen Trabbi oder das Brandenburger Tor aus Lego gibt es zu bewundern.

Zum Mittagessen ging es heute ins KaDeWe. Zum Glück war der Junior nach dem Mittagessen so gesättigt, dass wir uns die ganzen Süssigkeiten sparen konnten. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Stop im Europa Center gemacht, um die „Uhr der fliessenden Zeit“ zu bewundern. Wirklich sehr beeindruckend für Kinder. Zum Abendessen ging es zu den Hackeschen Höfen. Eigentlich sind wir eher zufällig hier gelandet, aber die Höfe sollten definitiv bei keinem Berlin Besuch fehlen. In unglaublich toller Kulisse gibt es hier ganz viele kleine Ateliers, Stores made in Berlin und super leckeres Essen. Ein absolutes Muss für Berlin. Den Abend haben wir dann im Hotelpool ausklingen lassen.

Mittwoch

Am Mittwochmorgen ging es auf den Fernsehturm. Wir haben lange überlegt ob wir vorab Tickets reservieren sollten und/oder die VIP Tour (ohne Anstehen) buchen sollten. Auch hatten wir uns vorgenommen, früh am Fernsehturm zu sein, um evtl Warteschlangen aus dem Weg zu gehen. So hatten wir es zumindest vor. Die Realität sah wie folgt aus : Wir waren um 11:20 Uhr erst am Fernsehturm. Am Automaten konnten wir keine Tickets ziehen, weil wir sonst den Berlin Welcome Card Rabatt nicht hätten nutzen können. Was übrigens auch nicht gegangen wäre, wenn wir die Tickets vorab reserviert hätten.

Also haben wir uns in die Schlange gestellt in der es aber recht zügig voran ging. Ca 20 Minuten dauerte es bis wir die Tickets mit 25% Ermässigung in der Hand hielten. Gar nicht so schlimm. Wir erhielten Tickets mit einer Wartezeit von 2 Stunden. Hört sich vielleicht schlimm an, aber es war alles andere als das. Man kann sich bequem per SMS benachrichtigen lassen, wenn es soweit ist. Um den Fernsehturm herum gibt es einige Restaurants, Geschäfte und genügend Auslauf für Kinder.

Wir haben erstmal etwas zu Mittag gegessen, sind dann noch eine Runde über den Alexanderplatz geschlendert und haben noch einen Abstecher zu TK Max gemacht. Bevor wir uns anfingen zu langweilen, waren wir schon an der Reihe. Also unter solchen Bedingungen ist warten gar nicht mal so schlimm. Wir würden es auf jeden Fall wieder so machen. Obwohl ich mich im Nachhinein gefragt habe, ob sich der Besuch mit kleinen Kindern so gelohnt hat. Oben war es sehr eng, sehr voll und zum verlassen des Turmes muss man sich wieder anstellen.

Ehrlich gesagt fand ich die Atmosphäre und Aussicht vom Burj Kalifa in Dubai viel eindrucksvoller. Ok kann man ja nicht wirklich vergleichen, aber nochmal muss ich nicht unbedingt hochfahren. Ausser die Kinder bestehen irgendwann mal drauf 😉 Danach ging es noch zum Erinnerungsfoto zum Reichstag. Wenn die Kinder älter sind möchte ich hier definitiv nochmal herkommen und an einer Führung teilnehmen. Aber in dem jetzigen Alter hat das noch wenig Sinn. Danach hatten wir alle das Bedürfnis zu Wonder Waffel in der Berlin Mall zu gehen. Schließlich gab es hier den ersten Laden dieser Art in Deutschland. Von den Kalorien sprechen wir aber besser nicht. Aber es war lecker.

Luan musste nochmal einen Stop auf der XXL Rutsche einlegen. Auf dem Rückweg zum Hotel war unser Junior ganz angetan vom Holocaust – Mahnmal. Das Mahnmahl weckt bei Kindern den Eindruck von einem grossen Labyrinth, was bei 2711 Stelen ja auch kein Wunder ist. Es steht – die meisten von Euch werden es bereits wissen – als Mahnmahl für die Ermordung von rund 6 Millionen Juden. So unterrichteten wir ihn erst, hörten uns dann gemeinsam die Geräuschkulisse der Audiodatei bei Wikipedia an und betraten dann gemeinsam das Denkmal.

Noch einmal durch das Brandenburger Tor, an einem der vielen Berliner Bären vorbei und dann ging es nochmal auf den Alexanderplatz um die Uhr der Welt zu begutachten. Zum Abschieds-Abendessen sind wir beim Italiener um die Ecke vom Hotel gewesen. Einfach herrlich, abends direkt an der Spree sitzend seine Nudeln oder Pizza zu geniessen. Die Kinder hatten jede Menge Spass, die vorbeifahrenden Boote zu bestaunen. Hier hätte ich es noch ein bisschen länger ausgehalten. Aber es war immerhin schon 22:00 Uhr. Im Hotel sind die Kinder dann direkt eingeschlafen.

Donnerstag

Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück auch schon wieder ans Koffer packen. Während die Kinder noch einmal die Taucher im Aqua Dome beobachten durften – die kommen übrigens 3x pro Woche zum Scheiben putzen vorbei – packten wir die restlichen Sachen ein.

So, wir hoffen, dass wir euch ein bisschen begeistern konnten für einen Städtetrip mit Kindern in unsere Hauptstadt. Wir werden ganz sicher bald mal wieder kommen und die restlichen Ecken erkunden. Berlin ist unserer Meinung nach immer eine Reise wert.

Fazit vom Sohnemann: “ Nach Berlin will ich nochmal reisen, aber dann auch in diesem Hotel mit den Fischen schlafen.“

Wer war denn schon mal von euch mit den Kindern in Berlin ? Was habt ihr so unternommen mit Kindern ? Vielleicht habt ihr ja noch den einen oder anderen Tip für uns.

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